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18.10.2018 : 17:29 : +0200

Zeitreihe & Links zu Forst(Akademiker)Geschichte:

Forstschule Mariabrunn (1813 - 1866)

Forstakademie Mariabrunn (1867 - 1875)

Forstliche Sektion k.k. Hochschule für Bodenkultur / Skodagasse (1875 - 1896)

Forstliche Sektion k.k. Hochschule für Bodenkultur / Türkenschanze (1896 - 1914)

1. Weltkrieg & k.k. Hochschule für Bodenkultur (1914 - 1918)

1. Republik & Ständestaat (1918 - 1938)

NS-Zeit (1938 - 1945)

Hochschule für Bodenkultur Besatzungszeit & 2. Republik (1945 - 1975)

Universität für Bodenkultur (1975 - laufend)

Historisches zu ForstakademikerInnen, ihre Ausbildungsstätten, sowie hervorragende Leistungen einzelner KollegInnen in der Vergangenheit



Publikation: Die Entwicklung der forstlichen Ausbildung in Österreich

Berufe, die mit der Bewirtschaftung, Nutzung und Pflege der Wälder im Zusammenhang stehen, gab es bereits vor über eintausend Jahren. Über ihre Wurzeln und die Entwicklung der forstlichen Ausbildung in Österreich im Laufe der Geschichte und den Stand der Ausbildung in den einzelnen Berufsebenen ist jedoch wenig Wissen vorhanden.

Anton Trzesniowski füllt diese Lücke mit einer überaus umfassenden Darstellung. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei der technischen Entwicklung der Waldarbeit.

Autor: Anton Trzesniowski 290 Seiten, Format A4, Österreichischer Forstverein, Fachausschuss Forstgeschichte, Druckkostenbeitrag € 25,-- (exkl. Porto),

Bestellung bei: forst(at)lk-oe.at



Buchtipp zur BOKU-Geschichte

Manfried Welan,Paulus Ebner: Die Universität für Bodenkultur Wien: von der Gründung in die Zukunft 1872-1997; BÖHLAU 1997; (Ansicht - hier klicken)



100 Jahre Forstliche Beziehungen Österreich - Türkei

Hermann Veith - ein wichtiger Wegbereiter!

 

Die Zusammenarbeit geht auf das Jahr 1914 zurück. Der österreichische Forstwirt Hermann Veith wurde damals vom türkischen Landwirtschafts- und Wirtschaftsminister El Bostani als Consultant in die Türkei bestellt.

 

Hermann Veith war ein sehr erfahrener Forstwirt, dessen Schwerpunkt vor allem in den alpinen Regionen lag. Er wurde mehrmlas wegen seiner Verdienste zur Verbesserung der forstlichen Infrastruktur ausgezeichnet.

 

Seine primäre Aufgabe in der Türkei war es, die forsliche Verwaltung zu reformieren. Die Entwicklung einer speziellen Forstinventur sowie die Modernisierung der forstlichen Aus- und Weiterbildung gehören neben wichtigen Impulsen in der Forstgesetzgebung des Osamnischen Reiches zu den großen Verdiensten von Hermann Veith.

 

Österreich hat auch 2014 noch in der türkischen Forstwirtschaft einen hohen Stellenwert. Diese Kooperation betrifft nicht nur die jeweiligen Ministerien und Universitäten sondern auch die Menschen beider Staaten.

 

Daher wurde von Seiten der türkischen Kollegen ein Zeichen der guten Zusammenarbeit gesetzt und eine Festveranstaltung am 30./31. Oktober 2014 mit zahlreichen österreichischen und türkischen Vertretern der Wissenschaft, der Verwaltung und der Politik organisiert.

 

Die Gespräche in Istanbul führten zu einer Reihe von Vorschlägen für zukünftige Projekte und Aktivitäten zwischen den beiden Staaten. Die österreichische Delegation bestand aus:´Sektionsleiter-Stv. Dr. Johannes Schima, (BMLFUW) & (Obmann ForstAlumni); Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dr. Martin Gerzabek, (Rektor der Universität für Bodenkultur); Ass. Prof. Dipl.-Forstwirt Dr. Raphael T. Klumpp, (Universität für Bodenkultur); Dipl.-Ing. Mag. Johannes Wohlmacher, (Präsident des Österreichischen Forstvereines); DI Dr. Eckart Senitza (Gut Poitschach).

 

<Quelle & Bilder: http://www.bmlfuw.gv.at/forst/eu-international/ZusammentarbeitATT.html>