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22.10.2017 : 4:43 : +0200


Mentoring-Programm des Österreichischen ForstakademikerInnen Verbandes erfolgreich gestartet

Der Startworkshop am 22. März war der offizielle Startschuss zum bereits dritten und bislang teil-nehmerstärksten Durchgang des Mentoring-Programms der Forstalumni. Nach der Bewerbungsphase im Herbst/Winter 2016 folgte der Matching-Prozess, bei dem Mentees und Mentoren aus der Forst- und Holzwirtschaft entsprechend den jeweiligen Interessens- bzw. Dienstbereichen zu möglichst stimmigen Paaren zusammengestellt wurden.

Die Mentoren, allesamt Forstakademiker, kommen aus Ausbildung, BMLFUW, Dienstleistung, Forstbehörde, Forstbetrieben, Holzindustrie, Interessensvertretung und ÖBf AG. Die Mentees sind vorwiegend StudentInnen am Ende des Masterstudiums, aber auch einige junge AbsolventInnen beteiligen sich am Programm. Seit Ende März treffen sich die 17 Mentoring-Paare, um Wissen und Erfahrungen weiterzugeben, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die ersten Rückmeldungen sind – wie auch bei den früheren Durchgängen – sehr positiv, eine Neuauflage des Programms ist daher beabsichtigt.

Dipl.-Ing. Dagmar Karisch-Gierer, Österreichischer ForstakademikerInnen Verband / Forstliche Ausbildungsstätte Pichl

 

 

 

 

 



Mentoring als Jungwuchspflege für Forstakademiker/innen

Der Verband Österreichischer ForstakademikerInnen hat vor einigen Jahren ein Mentoring-Programm ins Leben gerufen, das jungen KollegInnen den Start ins Berufsleben erleichtern und ForstakademikerInnen, die sich bereits in der forstlichen Praxis etabliert haben, neue Impulse geben soll.

Angesprochen werden mit diesem Programm

StudentInnen knapp vor dem Abschluss und junge AbsolventInnen (als Mentees)

ForstakademikerInnen der Führungsebene bzw. des mittleren Managements aus allen Bereichen der Forstwirtschaft (als MentorInnen)

Was ist Mentoring?

Mentoring bezeichnet die Tätigkeit einer erfahrenen Person (MentorIn), die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an eine noch unerfahrene Person (Mentee) weitergibt, um diese in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu fördern.

Inhaltlich geht es gezielt darum, die informellen und impliziten Regeln eines Unternehmens und/oder eines Berufsstandes zu vermitteln, in bestehende Netzwerke einzuführen und praktische Tipps für das Erreichen beruflicher Ziele zu geben.

Mentoring ist aber kein Coaching und auch keine Kriseninterventionseinrichtung. Ebensowenig dient es zur Vermittlung von Praxisplätzen oder Stellen.

 

Was bringt Mentoring?

Auch wenn vordergründig vor allem die Mentees von der Förderung profitieren, geht das Konzept von einem gegenseitigen Geben und Nehmen aus. Eine derartige Beziehung setzt also eine gewisse „Investitionsbereitschaft“ auf beiden Seiten voraus. Die Mentees lernen die eigenen Fähigkeiten besser kennen, erhalten intensiveren Einblick in die Berufswelt und erhalten neue Impulse für berufliche Weiterentwicklung und Karriereplanung. Kontakte werden geknüpft, die „Neulinge“ lernen bestehende Netzwerke kennen. MentorInnen bekommen frische Ideen und Impulse, können das eigene Tun reflektieren und soziale und kommunikative Kompetenz und Führungsverhalten trainieren.

 

Wie funktioniert das Mentoring-Programm?

Aus einem Pool von Mentees und MentorInnen werden entsprechend den jeweiligen Interessensgebieten bzw. Berufsfeldern und unter Berücksichtigung der Verortung der TeilnehmerInnen Mentoring-Paare gebildet. Nach einem gemeinsamen Startworkshop werden zwischen MentorIn und Mentee Ziele vereinbart, deren Erreichungsgrad am Ende des Jahres evaluiert wird.Der Mentoring-Prozess ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt und soll vier bis fünf Treffen zwischen MentorIn und Mentee beinhalten.

 

Wie kann ich am Mentoring-Projekt teilnehmen?

Der dritte Durchgang dieses Projektes soll im Winter 2016/17 starten. InteressentInnen, die gerne als MentorIn oder Mentee teilnehmen möchten, können sich bis 30. November bei der Projektleiterin melden:

Dipl.-Ing. Dagmar Karisch-Gierer, Forstliche Ausbildungsstätte Pichl

Rittisstraße 1. 8662 St. Barbara im Mürztal

E-Mail: dagmar.karisch-gierer(at)lk-stmk.at

Tel. 03858/2201-7292 oder 0664/60 25 96 7292

Quelle: BOKU Alumni News 9/2016/Autorin