Josef Ressel Forstpreis 2011
Der Verein zur Förderung des Forstwesens übergibt den Josef Ressel Forstpreis für besondere Leistungen von Forstleuten im Sinne des bekannten Forstmannes und Erfinder der Schiffsschraube Josef Ressel.
Die vier Preisträger des Jahres 2011 konnten am 30. November 2011 ihre Auszeichnung von Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich entgegennehmen.
"2011 ist das Internationale Jahr des Waldes. Grund genug, um den Wald immer wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Damit das auch gelingt, brauchen wir viele engagierte Menschen, die die Anliegen des heimischen Waldes ernst nehmen und das Bewusstsein in der Bevölkerung dafür erhöhen.
Die heute ausgezeichneten Forstleute beweisen einmal mehr, dass die Forstwirtschaft eine Zukunftsbranche ist und dass sich Engagement einfach auszahlt", so Berlakovich, der die Preisträger darüber hinaus auch als Waldbotschafter auszeichnet.
Ausgezeichnet wurden heute Forstadjunkt Elmar Krebitz, der den Jugendpreis für seine hervorragende Diplomarbeit im Fachbereich Forstschutz an der Försterschule Bruck bekam.
Dipl.-Ing. Hubert Gugganig bekam den Preis für seine außergewöhnlichen Leistungen - unter anderem bei Borkenkäferbekämpfung - bei den Österreichischen Bundesforsten und Dipl.-Ing. Kurt Ziegner von der Landesforstdirektion Tirol für seine Arbeit rund um die Tiroler Schutzwaldplattform. Sie alle wurden mit einem Preisgeld von 2.500 Euro ausgezeichnet.
Den Preis für sein Lebenswerk bekam em. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Anton Krapfenbauer von der Universität für Bodenkultur.
Der Josef Ressel Forstpreis wird alle zwei Jahre vergeben. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury, die sich aus Vertretern des Vereines und der Sponsoren zusammensetzt. Die diesjährigen Preisgelder wurden von der Erste Bank, den Österreichischen Bundesforsten, dem Österreichischen Forstverein und der Firma Lieco Forstpflanzen zur Verfügung gestellt.
Forstalumni gratuliert den Preisträgern.
Quelle: Lebensministerium/APA
Bildquelle: Lebensministerium/Kern bzw. VzFdF
Josef Pröll wird neuer NÖ Landesjägermeister
In Niederösterreich steht im kommenden Frühjahr ein "jagdlicher Führungswechsel " an: Der frühere Landwirtschaftsminister bzw. Vizekanzler Josef Pröll soll als Landesjägermeister auf Raiffeisenverbandschef Christian Konrad folgen, der diese Funktion seit mehr als 20 Jahren innehat.
Die Wahl werde beim Landesjägertag im April in Wieselburg erfolgen, teilte der NÖ Landesjagdverband (NÖ LJV) heute mit. Pröll stand schon einmal, vor acht Jahren, auf einem Wahlvorschlag für das Präsidium des NÖ LJV. Damals ereilte ihn jedoch der Ruf in die Politik, der er im Frühjahr aus gesundheitlichen Gründen den Rücken kehrte.
ForstAlumni gratuliert und wünscht Josef Pröll für seine hinkünftige Aufgabe im Interesse von Wild & Wald viel Erfolg.
Quelle: Lebensministerium/AIZ
Foto: Logo des NÖ Landesjagdverbandes
Burgenland - Personelle Neubesetzungen im Zuständigkeitsbereich von Landesrat Liegenfeld
Haslehner und Hüller stehen künftig Abteilungen 4b und 9 vor
Eisenstadt, 15. Juli 2011 (aiz.info). - Neubestellungen in der burgenländischen Landesregierung: Wolfgang Haslehner wird für die Güterwege, Agrar- und Forsttechnik zuständig sein und Gerald Hüller steht künftig der Abteilung Wasser- und Abfallwirtschaft vor.
Im Forstbereich betreffen die wichtigsten Maßnahmen laut Haslehner die Waldpflege, den Forstschutz, den Wegebau, gemeinsame Waldbewirtschaftung, Waldumweltmaßnahmen und Waldpädagogik. Durch Förderung von Waldwirtschaftsgemeinschaften, aber auch des landschaftsangepassten Forstwegebaus, soll dem Strukturproble m des burgenländischen Kleinstwaldbesitzes begegnet werden.
Die Zukunft der Güterwege werde durch die Herausforderungen der Erhaltung der bestehenden Weganlagen geprägt, so der neue Abteilungsleiter: "Im Zeitalter der Mobilität ist eine intakte Infrastruktur in Form eines gut erhaltenen und gefahrlos benutzbaren Güterwegenetzes eine unabdingbare Voraussetzung."
Vor großen Herausforderungen im Bereich des Hochwasserschutzes und der Ökologisierung der Gewässer sieht sich Gerald Hüller. Ziel sei, durch ein abgestimmtes Hochwasserkonzept die Siedlungsgebiete bis zu einem 100-jährlichen Ereignis zu schützen. Zur Verbesserung der Wasserqualität in Fließgewässern und der Reaktivierung von Lebensräumen in und an den Flüssen sollen ökologische Maßnahmen verstärkt in Angriff genommen werden.
Quelle: AIZ
ALUMNI-Vorstandsmitglied FD DI JANUSKOVECZ der Stadt Wien - Ehrensenator der Universität für Bodenkultur
DI Januskovecz ist bei ForstAlumni Mitglied der ersten Stunde und seit der Gründung Vorstandsmitglied. Obmann, Geschäftsführerin, Vorstand und alle Mitglieder gratulieren sehr herzlich!
(Quelle: PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien)
ANDENKEN an WHR Dipl.-Ing. Alexander Mayer, Opfer des Schuss-Attentates an der BH Wien-Umgebung
DI Alexander Mayer, ForstAlumni-Mitglied, Leiter des Bereiches Land- und Forstwirtschaft an der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung in Klosterneuburg, war im Zuge der Vorfälle am 22. März von mehreren Schüssen getroffen worden. Am 06. April 2011 ist er im AKH Wien an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstorben.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat seine tiefe Anteilnahme und sein innigstes Beileid für die Familie zum Ausdruck gebracht. Auch ForstAlumni kondolierte den Hinterbliebenen. Sein Tot sei uns Mahnung!
HR DI Alexander Mayer, geboren am 15. Juli 1954, ist am 2. November 1982 in den NÖ Landesdienst eingetreten und war damit seit fast 30 Jahren im Landesdienst tätig. Seit 1988 übte der Bezirksforsttechniker die Funktion des Bereichsleiters für Land- und Forstwirtschaft an der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung aus, als solcher war er auch für die Bezirke Mödling und Bruck an der Leitha zuständig.
Quellen: Amt der NÖ Landesregierung; Landesamtsdirektion Pressedienst / LFD Schwarzinger










